Blondinen bevorzugt

Blondieren richtig gemacht

Haben Blondinen wirklich mehr Spass? Wer nie selbst auf die helle Seite gewechselt hat, wird es nie wissen. Blond erfreut sich anhaltender Beliebtheit, doch die strahlende Haarfarbe geht nicht spurlos an Ihren Haaren vorbei. Worauf muss man beim Blondieren achten?

Wenn Stars wie Kim Kardashian oder Katy Perry plötzlich von Dunkelbraun auf Platinblond wechseln, scheint es, als ob das Aufhellen der Haare ein Kinderspiel sei. Dass dahinter ein ganzes Team von Experten steht und der Vorgang zum Teil bis zu acht Stunden gedauert hat, wird verschwiegen. Tatsächlich ist das Blondieren für die Haare ein ziemlich strapaziöser Prozess: Je mehr Nuancen man aufhellen will, desto «strenger» ist es fürs Haar.

Blond: Die richtige Nuance finden

Grundsätzlich kann man mit fast jeder Haut- und Haarfarbe erblonden. Die Herausforderung ist, den richtigen Farbton zu finden. Wer eher helle, rötliche Haut hat, sieht in der Regel mit aschigen (silbernen) Blondtönen gut aus. Warmen Typen mit eher olivfarbener Haut stehen Goldtöne wunderbar. Was alle vermeiden möchten, ist ein Gelbstich: Hier kommen Spezialprodukte und begabte Coiffeure ins Spiel!

Blondieren: Was ist überhaupt möglich?

Mit den neuen, haarschonenden Plex-Technologien ist das Blondieren viel sanfter geworden als früher, da die Haarstruktur selbst beim starken Aufhellen geschützt wird und die Keratinverbindungen im Haar selbst nicht mehr so stark beschädigt werden. Schwierig wird Blondieren, wenn man bereits gefärbtes, sehr dunkles Haar hat. Hier sollte man sich einem Coiffeur anvertrauen, der die Haare ziemlich sicher in zwei Schritten aufhellen wird: Im ersten Schritt werden die dunklen Farbpigmente herausgezogen (das Resultat ist meist ziemlich rot), nach einigen Wochen kann in einem zweiten Schritt sanft auf Blond gefärbt werden.

Blondieren im DIY-Verfahren: Ein No-Go?

Sind die eigenen (Natur-)Haare bereits mittel- oder dunkelblond, und man will sie nur bis 3 Nuancen aufhellen, kann das Experiment durchaus gewagt werden. Auch hier gilt: Bei bereits gefärbtem oder getöntem Haar können die Resultate sehr unterschiedlich ausfallen. Und wer eine stärkere Aufhellung wünscht, riskiert mit DIY-Farbe für zu Hause, dass die Haare entweder abbrechen oder nicht genügend aufgehellt – und dann rötlich – werden. Wer als Ausgangslage rötliches Haar hat, sollte das Blondieren dem Profi anvertrauen.

Blondieren: Die richtige Pflege danach

Gratulation, Sie haben den gewünschten Blond-Ton hingekriegt! Damit dieser auch strahlend schön bleibt, sollte unbedingt mit jeder zweiten Haarwäsche ein spezielles Blond-Shampoo verwendet werden – denn fast jedes Blond gilbt nach. Hierfür eignen sich Shampoos, die für graue Haare formuliert wurden und die oft violett oder blau getönt sind.

Generell sind aufgehellte Haare trockener und empfindlicher als dunkle, da ihnen Farbpigmente entzogen wurden und der Haarschaft entsprechend aufgeraut ist. Eine besonders reichhaltige Pflege schafft Abhilfe und bringt den Glanz zurück, und regelmässiges Nachschneiden der Haarspitzen verhindert Spliss.

Blond: Eine Verpflichtung

Werden die Haare mit einer dauerhaften Coloration aufgehellt, sollte man bedenken, dass man den Ansatz alle 6 bis 8 Wochen nachfärben muss. Wem das (auch finanziell) eine zu grosse Verpflichtung ist, kann entweder aufhellende Strähnchen in die Haare ziehen lassen – auch Balayage genannt – oder auch nur die unteren 10 oder 15 cm leicht aufhellen, im sogenannten Dip Dye oder Ombré-Look. Bei diesen Färbemethoden fällt der nachwachsende, dunklere Haaransatz viel weniger auf.

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