Haarausfall bei Frauen

5 Ursachen für weiblichen Haarausfall und was man dagegen tun kann

Welche Frau mit langen Haaren kennt es nicht: Überall, in der Dusche, im Lavabo und auf dem Fussboden liegen Haare, weil diese im Lauf des Tages ausgefallen sind. Der tägliche Verlust von ungefähr 50 bis 100 Haaren ist völlig normal. Doch wenn es plötzlich mehr werden, kann dies ein Anzeichen für eine Hormonstörung, eine Krankheit oder Mangelernährung sein. Wir listen die 5 häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen auf und verraten, was am besten dagegen hilft.
Haarausfall kann auch Frauen treffen. 5 Ursachen und was man tun kann, um den Haarausfall zu stoppen
Auch Frauen sind vor Haarausfall nicht gefeit. Doch man sollte sich nicht verstecken, sondern das Problem bei der Wurzel packen.

Ursache 1 – Hormonelle Veränderungen

Das Absetzen der Pille oder eine Schwangerschaft und das anschliessende Stillen haben wesentlichen Einfluss auf den Hormonhaushalt, was sich unter anderem in Form von Haarausfall bemerkbar machen kann. Hormone, genauer Östrogen, wirken sich positiv auf die Haarfollikel und auf die Haarwurzel aus. Sinkt der Östrogenspiegel, während gleichzeitig der Anteil männlicher Hormone steigt, kann dies zu Haarausfall führen.
In diesem Fall ist das Gespräch mit einem Gynäkologen zu suchen. Oft pendelt sich das Problem ein, wenn die Umstellung vorbei ist.

Ursache 2 – Falsche Produkte

In vielen Shampoos stecken verschiedene chemische Zusatzstoffe, die etwa als Duft- oder Konservierungsstoffe dienen und die Shampoos schön schäumen lassen. Doch solche Inhaltsstoffe, zu denen zum Beispiel Silikone gehören, können Körper, Haut und Haaren schaden und dazu führen, dass Letztere ausfallen.
Wer auf solche Produkte verzichtet und auf biologische Naturkosmetik setzt, sollte das Problem in den Griff bekommen.

Ursache 3 – Mangelernährung

Wer plötzlich ungewohnt viele Haare verliert, sollte sich auch Gedanken über seine Ernährung machen. Denn häufig ist eine zu einseitige Ernährung, bei der Vitamine, Nähr- und Mineralstoffe fehlen, der Grund für Haarausfall. Der Körper versucht diesen Mangel auszugleichen, indem er dem Haarboden zusätzlich Nähr- und Mineralstoffe entzieht.
Eine weitere Folge einer ungesunden Ernährungsweise ist die Übersäuerung des Körpers, was den Mineralstoffmangel zusätzlich verschlimmert.
Um das Problem in den Griff zu bekommen, muss der Körper einer Entgiftung und einer Remineralisierung unterzogen werden. Helfen können zum Beispiel ganzheitliche Mittel gegen Haarausfall helfen, die dem Organismus die Nährstoffe zurückgeben, die er braucht. Solche Mittel gibt’s meistens in Tablettenform, sie versorgen den Körper also von innen mit wichtigen Nährstoffen. Für eine langfristige Problembehebung ist eine Ernährungsumstellung nötig.

Ursache 4 – Erkrankung oder Stress

Haarausfall kann auch ein Anzeichen für bzw. ein Symptom einer Erkrankung sein – zum Beispiel aufgrund einer Mangelernährung, wie in Punkt 3 geschildert. Blutarmut, Schilddrüsenprobleme, Autoimmunerkrankungen – alle diese Leiden können sich durch Haarausfall bemerkbar machen. Der Gang zu einem Spezialisten ist unumgänglich, damit man das Problem sprichwörtlich an der Wurzel packen kann. Denn behandelt man die zugrunde liegende Erkrankung erfolgreich, wird sich auch das Problem mit dem Haarausfall lösen.

Ursache 5 – Genetik

Insbesondere bei Männern ist der Haarausfall oftmals genetisch bedingt, doch auch bei Frauen kann Haarverlust in der Familie liegen. Ob man von genetisch bedingtem Haarausfall betroffen ist, kann ein Arzt herausfinden.
Als Behandlung stehen Therapien oder Haarwuchsmittel zur Verfügung. Auch hier wissen Arzt oder Apothekerin Bescheid.

Häufig führen mehrere Ursachen zusammen bei Frauen zu Haarausfall. Die hier genannten Ursachen sind nicht immer das Hauptproblem, sondern vielfach Begleiterscheinungen, die den Haarausfall begünstigen.

Immer gut ist es, die Kopfhaut zu stimulieren, um ihre Durchblutung anzuregen und sie so besser mit Nährstoffen zu versorgen. Dazu bürstet man die Haare täglich 2 bis 3 Minuten mit einer Spezialmassagebürste.

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