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Evangelisch-reformierte

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Beschreibung & Besonderheiten

Ich und die Kirche

Wie werde ich Mitglied der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt?

 

  • Wenn Sie in unserer Kirche getauft worden sind oder sich taufen lassen.
  • Wenn Sie sich bei Ihrem Zuzug nach Basel beim Kanton als evangelisch-reformiert anmelden.
  • Wenn Sie unserer Kirche zu einem späteren Zeitpunkt beitreten.

Wie trete ich der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt bei?

Durch eine Beitrittserklärung, welche an den/die Gemeindepfarrer/in oder an die Kirchenverwaltung zu senden ist.

Sie finden das Beitrittsformular als PDF am Ende dieser Seite.

Wann endet die Mitgliedschaft in der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt?

Ihre Mitgliedschaft bei der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt endet bei Wegzug aus dem Kantonsgebiet oder durch den schriftlich erklärten Austritt an die Kirchenverwaltung. Die Kirchensteuer wird grundsätzlich bis zum Austrittsdatum geschuldet.

Wieviele Mitglieder hat die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt?

Unsere Kirche hat rund 31'400 Mitglieder. Diese sind in sieben Kirchgemeinden zuhause, welche sich geografisch über das gesamte Kantonsgebiet verteilen.

Was bedeutet die Mitgliedschaft? Warum ist sie wichtig?

Unsere Kirche hat den Auftrag, den Frieden Gottes im Geist des Evangeliums in Wort und Tat zu bezeugen. Ihre Mitglieder tragen diesen Auftrag ideell und materiell mit. Sie helfen mit, einen wichtigen kulturellen Wurzelstrang unserer Gesellschaft zu erhalten. Zudem unterstützen sie das Engagement der Kirche im sozialen Bereich und die Erhaltung der historischen Bauten.

Was bringt die Mitgliedschaft in der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt dem Mitglied konkret?

Sie können in unserer Kirche Ihren Glauben in Freiheit leben und gestalten. Dazu bietet das kirchliche Leben vielfältige Möglichkeiten: im gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes und der christlichen Festtage, in Andachten und Meditationen, in der Erwachsenenbildung, in der Kinder-, Jugend- und Altersarbeit, in der Diakonie. Sie können sich gemeinsam mit anderen Menschen mit religiösen, spirituellen, persönlichen und gesellschaftlichen Fragen auseinander setzen. Bezugspunkt dafür ist die biblische und christliche Überlieferung. Sie liefert wichtige Impulse für die Gestaltung unseres Lebens und unserer Gesellschaft.

An verschiedenen wichtigen Lebensstationen bietet Ihnen die Kirche Begleitung an und kann dabei aus einem reichen Fundus ritueller Gestaltungsformen schöpfen: bei der Taufe als Feier des Lebensanfangs, bei der Konfirmation im Prozess des Erwachsenwerdens, bei der Trauung als Segnung der Beziehung zweier Menschen und beim Abschiednehmen. Für Menschen in schwierigen Lebenssituationen besteht das Angebot von Seelsorge und Beratung durch Pfarrer und Pfarrerinnen unserer Kirche, sei es in der Gemeinde, im Spital oder in den verschiedenen Beratungsstellen.

Bei zahlreichen Anlässen in den Gemeinden gibt es regelmässig die Möglichkeit für zwischenmenschliche Kontakte. Über die verschiedenen Angebote können Sie sich im kirchlichen Publikationsorgan, dem Kirchenboten, der allen reformierten Haushaltungen zugestellt wird oder hier informieren. Informationen zum Gottesdienstangebot können Sie auch der Freitagsausgabe der «Basler Zeitung» entnehmen.

Wie kann ich mich in der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt engagieren?
Unsere Kirche beschäftigt zwar eine Reihe von bezahlten Mitarbeitenden, sie wird jedoch hauptsächlich von der Arbeit Freiwilliger mitgetragen, die sich im Kirchgemeindevorstand engagieren, Anlässe organisieren, Gottesdienste mitgestalten, im Sozialbereich tätig sind u.v.m. Auch mit ihrer Kirchensteuer unterstützen Sie die Arbeit der Kirche.

Was kostet die Mitgliedschaft in der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt
Der Steuersatz unserer Kirche wird jährlich neu bestimmt. Er liegt momentan bei acht Prozent der staatlichen Einkommenssteuer.

Wie kann ich mich auch als Nichtmitglied für unsere Kirche engagieren?
Wer sich nicht mit der Kirche als ganzes identifizieren kann oder will, gewisse Aufgaben der Kirche aber für unterstützungswürdig hält, kann auch als Nichtmitglied spenden oder mithelfen. Das soziale Engagement der Kirche ist auf freiwillige Helfer angewiesen.

 

Gemeinnützige ökumenische Stiftungen der Kirche:

 


» Basler Stiftung für Diakonie
» Basler Stiftung für Kirchliche Denkmalpflege

Einzelne Kirchgemeinden oder Fachstellen der Kirche können direkt unterstützt werden.

Organisation der ERK-BS
Die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt versteht sich als Teil der weltweiten Christenheit. «Die Grundlage ihrer Lehre ist Jesus Christus und sein Evangelium» – so hält es die Kirchenverfassung fest. Zum Selbstverständnis der reformierten Kirche zählt, dass sich ihre Mitglieder «eine persönliche, auf Überlegung und Erfahrung gegründete Überzeugung bilden». Kirche ist somit keine vorgefasste Doktrin, sondern entsteht immer wieder neu aus dem lebendigen Beispiel ihrer Mitglieder. Die drei zentralen Säulen einer christlichen Kirche sind Verkündigung, Diakonie und Gemeinschaft.

Selbstständige Kirche

Im Jahre 1529 wurde die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt unter Mitwirkung des Basler Reformators Johannes Oekolampad begründet. Fast 400 Jahre lang war sie Staatskirche. Seit 1911 ist sie – als öffentlich-rechtliche Körperschaft mit eigener Steuerhoheit – unabhängig.

Reformator

An der Wiege der reformierten Kirche unseres Kantons steht der Basler Reformator Johannes Oekolampad (1482–1531). Aus seinen Predigten vernehmen wir auch heute noch den leidenschaftlichen Ruf nach innerer Erneuerung: «Die Erhöhung der Kirche besteht nicht in Gold und Silber, in der üppigen Prachtentfaltung dieser Welt, sondern im Glauben, im Durchhalten, in der Liebe, in der Kraft der Werke, in lebendigen Taten, in Gaben und Gnade.»

Baudenkmäler

Zu den sichtbaren Zeichen der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt gehören 85 Kirchen, Gemeinde- und Pfarrhäuser und Sigristenwohnungen. Darunter hat es zahlreiche Baudenkmäler, die das Gesicht unserer Stadt prägen: Dazu zählen neben dem Münster, als Wahrzeichen von Basel, die Innerstadtkirchen der Kirchgemeinde Basel West, St. Theodor, sowie zahlreiche Kirchen und Kirchgemeindehäuser in den Aussenquartieren.

Struktur

Mit ihren rund 31'400 Mitgliedern erreicht die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt die Einwohnerzahl eines kleinen schweizerischen Kantons: Sie käme in der Rangliste zwischen Glarus und Appenzell Ausserrhoden zu liegen. Der Vergleich mit einem Kanton kommt nicht von ungefähr: In ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise ist die Evangelisch-reformierte Kirche einem demokratischen Staatswesen nachgebildet.

Mitglied der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt ist, wer in der Kirche getauft wurde oder ihr beigetreten ist. Die Mitgliedschaft wird aufgehoben durch Tod, Wegzug oder schriftlich erklärten Austritt.

Die Kirche ist in sieben Kirchgemeinden gegliedert, die jeweils von einem Kirchenvorstand geführt werden. Das Parlament der Kirche ist die Synode. Sie besteht aus 80 Frauen und Männern (Synodalen), die von allen stimmberechtigten Kirchenmitgliedern für jeweils vier Jahre gewählt werden. Die Synode wählt ihrerseits den neunköpfigen Kirchenrat, die Exekutive, die einer Kantonsregierung entspricht. Dem Kirchenrat unterstehen die kantonalkirchlichen Dienste und die Kirchenverwaltung. Diese Abteilungen, Ämter und Dienste entsprechen der Verwaltung und den Departementen eines Kantons.

Eine besondere Stellung gibt die Kirchenverfassung den offiziellen Versammlungen zweier Berufsgruppen: Die gewählten Pfarrerinnen und Pfarrer bilden das so genannte «Pfarrkapitel», die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Aufgaben im Sozialbereich gehören dem «Diakoniekapitel» an. Früher war in der Verfassung nur vom «Pfarrkapitel» die Rede. Seit einigen Jahren sind die beiden «Kapitel» nun gleichberechtigt, was in der Schweizer Kirchenlandschaft einmalig ist.

Kirchliches Leben durchzieht vielfach unsichtbar Bereiche unseres Kantons. Einrichtungen wie beispielsweise der Verein für Drogenhilfe, der Verein Gassenarbeit und die Gassenküche sind aus kirchlicher Initiative entstanden.

 

Kirchenverwaltung

Die Kirchenverwaltung ist das Dienstleistungszentrum der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Ihr Domizil ist im Münsterhof und im Bischofshof, dem ehemaligen Basler Bischofssitz, neben dem Münster. Insgesamt sind dort 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorwiegend in Teilzeit beschäftigt.

Steuerabteilung

Die Steuerabteilung betreut die steuerpflichtigen Mitglieder und berät sie in Kirchensteuerfragen sowie in allen Belangen, die ihre Mitgliedschaft betreffen. Aufgrund der öffentlich-rechtlichen Anerkennung durch den Staat ist die Evangelisch-reformierte Kirche berechtigt, von ihren Mitgliedern Kirchensteuern zu erheben. Der Beitrag ist abhängig von ihrem Einkommen. Er wird jedes Jahr neu festgelegt und beträgt seit einigen Jahren unverändert 8 Prozent der kantonalen Einkommenssteuer.
 

Rechnungswesen und Finanzen

In der Abteilung Rechnungswesen werden die Planung, das Budget sowie die Jahresrechnung nach Kostenarten und Funktionen erstellt. Ebenso werden die Buchungsvorgänge der kirchlichen Stiftungen erfasst und Jahresrechnungen erstellt.

Die Abteilung Rechnungswesen ist verantwortlich für die ordnungsgemässe Buchführung der geldwirksamen Geschäftsfälle. In ihr wird die Jahresrechnung nach Kostenarten und nach Funktionen erstellt. Ausserdem untersteht ihr die Aufgabe zur Erstellung des Budgets sowie der Finanz-Planung. Neben der Jahresrechnung der ERK bestehen mehrere kirchliche Stiftungen und Fondsrechnungen. Ausserdem unterstützt die Abteilung Rechnungswesen bei Bedarf die Gemeinden oder andere kirchennahe Organisationen. Die Abteilung hat eine Finanzbuchhaltung, eine Lohn-, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. Sie überwacht ausserdem die Finanzen der Kirche.

 

Personal

Die Lohnbuchhaltung sorgt für die Auszahlung der Löhne an die Mitarbeitenden, die mehrheitlich teilzeitlich angestellt sind, sowie für die Auszahlung der Renten. Die Anstellungsverträge werden durch die Personalabteilung erstellt.

Die Personalkoordinatorin steht für Personalfragen zur Verfügung. Als anerkannte Mediatorin des schweizerischen Dachverbandes für Mediation vermittelt sie auch in Konflikten.

 

Liegenschaftsverwaltung

Die Liegenschaftsverwaltung bewirtschaftet und verwaltet sämtliche kirchlichen Gebäude und Liegenschaften in administrativer und planerischer Hinsicht nach Vorgaben des Kirchenrates.

Die Liegenschaftsverwaltung arbeitet eng mit den Bauverwaltern und dem Rechnungswesen der Kirchenverwaltung zusammen, aber sie ist auch im steten Kontakt mit den Kirchenvorständen und mit dem zuständigen Mitglied des Kirchenrates. Zuhanden des Kirchenrates stellt die Liegenschaftsverwaltung Entscheidungsgrundlagen bereit für die mittel- und langfristige Planung des Liegenschaftsbestandes.

Die Bauverwaltung, die in vielen Bereichen unmittelbar mit der Kirchenverwaltung zusammenarbeitet, ist aus organisatorischen Gründen hier nicht aufgeführt.

Inserat

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Quelle: Swisscom Directories AG