Dr. med. Wettstein Tobias

Herzkrankheiten (Kardiologie) Herzkrankheiten (Kardiologie)Ärzte
Kardiologie & Innere Medizin FMH Herzkreislaufpraxis
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Herzerkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln

Herzkreislauferkrankungen sind die häufigsten Todesursache in der Schweiz. Diese müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden. In enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten bietet die Herzkreislaufpraxis moderne Abklärungen und Behandlung aller Herzerkrankungen an. Die Abklärungen werden nach den neusten Richtlinien durchgeführt. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, weitere Abklärungen an einem der Spitäler in Zürich zu veranlassen, mit welchen die Herzkreislaufpraxis eng zusammenarbeitet.

Elektrokardiogramm (EKG)

Das Elektrokardiogramm ist die Registrierung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern.
Jeder Pumpfunktion des Herzens geht eine elektrische Erregung voraus, die im Normalfall vom Sinusknoten ausgeht und über ein spezielles, herzeigenes Erregungsleitungssystem (bestehend aus besonderen Herzmuskelzellen) zuerst zum AV-Knoten und danach zu den Muskelzellen läuft. Der Strom von ca. 1/1000 Volt erlaubt die Aktivierung der einzelnen Muskelzellen. Diese elektrischen Potenzialänderungen am Herzen kann man an der Körperoberfläche mit 10 Elektroden ableiten und in der Zeitachse aufzeichnen.
Es resultiert ein immer wiederkehrendes, gleichförmiges Bild der elektrischen Herzaktion. Zu beachten ist jedoch, dass das Oberflächen-EKG nur die elektrische Aktivität des Herzmuskels anzeigt, nicht jedoch die tatsächliche Auswurfleistung widerspiegelt.
Das EKG ist eine sehr einfache, ausgereifte und sehr wertvolle Untersuchungsmethode der Kardiologie. Seine wichtigste Bedeutung hat das EKG im Nachweis eines frischen Herzinfarktes und von Herzrhythmusstörungen.
Die EKG-Untersuchung ist schmerzlos und ungefährlich.

Holter-EKG / 24-h EKG

Als Langzeit-EKG, Holter-EKG oder Holter-Monitoring wird die Registrierung der Herzaktion mittels eines tragbaren EKG-Geräts für 24 Stunden bezeichnet. Im Gegensatz zum normalen EKG, welches nur wenige Sekunden aufzeichnet, können durch die lange Aufzeichnungszeit selten auftretende Herzrhythmusstörungen diagnostiziert werden. Zusätzlich können Ereignisse per Tastendruck markieren, welche subjektiv als störend oder besorgniserregend wahrgenommen werden.
Die Aufzeichnung des Elektrokardiogrammes geschieht wie beim Ruhe-EKG über Elektroden, welche an die Brustwand geklebt werden. Die Aufzeichnung erfolgt in einem kleinen Gerät, welches am Gurt oder um den Hals getragen mit nach Hause genommen werden kann. Je nach Fragestellung kann ein Gerät mit 5 oder 10 Elektroden benützt werden. Die Auswertung der Aufzeichnung erfolgt mittels Computerunterstützung in der Praxis.

Langzeit-EKG / Event-Recording

Eine spezielle Variante des Langzeit- EKG ist die Aufzeichnung des Elektrokardiogrammes über mehrere Tage. Mit der Untersuchung können selten auftretende Herzrhythmusstörungen erfasst werden. Das Gerät ist wesentlich kleiner als das Langzeit-EKG.
Die Aufzeichnung erfolgt wie beim EKG über Elektroden, welche an die Brustwand geklebt werden. Nach 48 – 72 Stunden erfolgt eine Zwischenanalyse der Aufzeichnung in der Praxis.

Belastungstest / Ergometrie

Das Belastungs-EKG wird Unterschied zum Ruhe-EKG unter körperlicher Belastung aufgezeichnet. Die Untersuchung dient dazu, Aussagen über die körperliche Leistungsfähigkeit sowie das Blutdruck- und Pulsverhalten unter der Belastung zu machen. Zusätzlich erlauben typische EKG-Veränderungen Rückschlüsse auf das Vorliegen von Durchblutungsstörungen.
Die Belastung erfolgt auf einem Fahrrad oder Laufband, wobei der Belastungsgrad computergesteuert kontinuierlich oder stufenweise ansteigt. Die Belastung wird bis zur körperlichen Erschöpfung gesteigert. Bei Auftreten von Beschwerden wie starken Brustschmerzen, Atemnot oder Schwindel oder bei Nachweis von schwerwiegenden EKG-Veränderungen oder eines übermässigen Bluthochdrucks wird der Test vorzeitig abgebrochen.
Die Belastungsphase dauert in der Regel 8–12 Minuten.

24-h Blutdruckmessung

Der Blutdruck kann durch viele Faktoren beeinflusst werde und zeigt im Tagesablauf deutliche Schwankungen. Erhöhter Blutdruck ist ein wesentlicher Risikofaktor für Herkreislauferkrankungen Herzinfarkt, Hirnschlag, Niereninsuffizienz,...) und sollte somit engmaschig kontrolliert und auch behandelt werden. Die 24-h Blutdruckmessung gibt die Möglichkeit, den Blutdruck über einen ganzen Tag zu beobachten. Der Patient trägt dabei eine Blutdruckmanschette am Oberarm, welche mit einem kleinen Gerät verbunden ist, welches um den Hals oder am Gurt getragen werden kann. Das Gerät wird vor der Untersuchung am Computer programmiert und löst in bestimmten Intervallen eine Blutdruckmessung aus, welche dann auf dem Gerät aufgezeichnet wird. Die Auswertung der Aufzeichnung erfolgt am Computer.  

Herzschrittmacherkontrolle

Herzschrittmacher werden bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt und unterstützen oder unterhalten einen regelmässigen Herzrhythmus.
Die Geräte müssen nach der Implantation regelmässig kontrolliert werden, wobei neben der Batterie auch die Funktion der Elektroden (Kabel) sowie die Einstellungen am Gerät überprüft werden.
Die Implantation erfolgt in einem Spital, die Kontrollen werden in der Praxis durchgeführt. Je nach Alter des Gerätes muss alle 6–12 Monate eine Kontrolle durchgeführt werden. Zur Zeit werden in der Herzkreislaufpraxis Geräte folgender Firmen kontrolliert: St. Jude Medical, Vitatron, Medtronic.

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Quelle: Swisscom Directories AG