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Philosophie der Traditionellen Chinesischen Medizin

Jegliches Auftreten von Beschwerden deuten auf ein Ungleichgewicht der KrĂ€fte Yin und Yang sowie der Lebensenergie (Qi) hin. Die TCM ist bemĂŒht, das Gleichgewicht im Menschen zu bewahren oder wieder herzustellen. Der chinesische Therapeut kĂŒmmert sich also um Sie als Menschen und nicht nur um Ihre Symptome.

Die vier Untersuchungsmethoden (si-zhen)

Durch die vier Untersuchungsmethoden werden die verschiedenen Krankheitsursachen (innere und Àussere) diagnostiziert. Anschliessend kann mit individuell angepassten Methoden die Krankheit bekÀmpft werden.

1. Beobachtung (wang-zhen)
2. Hören und riechen (wén-zhen)
3. Befragung (wĂšn-zhen)
4. Abtasten (qie-zhen)

Die 5 Grundsubstanzen von TCM

Die Grundlage der TCM wird mittels der fĂŒnf Grundsubstanzen des Körpers gebildet. Jeder Aspekt der TCM ist nur in Zusammenhang mit den Symptomen und Mustern des einzelnen Menschen von Bedeutung.

1. Qi

Qi ist ein fundamentaler Begriff in der chinesischen Philosophie, kein englisches oder deutsches Wort kann seine Bedeutung auf angemessene Weise ĂŒbersetzen.
Qi ist die Quelle und der Begleiter aller Bewegungen des Körpers und schĂŒtzt diesen gleichzeitig. Das Qi verwehrt pathologischen UmwelteinflĂŒssen (den krankmachenden Faktoren) Einlass in den Körper und bekĂ€mpft sie, falls diese krankmachenden Faktoren doch einzudringen vermögen.

2. Blut

Die chinesische Beschreibung von Blut entspricht nicht genau der der westlichen Medizin.
Die Hauptaufgabe des Blutes besteht in der fortwÀhrenden Zirkulation im Körper, der NÀhrung, Erhaltung und in gewissem Ausmass auch Benetzung verschiedener Körperteile.
Das Blut bewegt sich in den BlutgefÀssen, aber auch in den Leitbahnen. Gestautes Blut bedeutet eine Behinderung oder Blockade, die den Blutfluss hemmen kann.

3. Jing

Jing wird am besten mit „Essenz“ ĂŒbersetzt. Man stellt sie sich als flĂŒssige Substanz vor, die eine unterstĂŒtzende und nĂ€hrende Funktion hat. Sie bildet die Grundlage aller organischen Substanzen und ist die Basis fĂŒr Reproduktion und Entwicklung.

4. Shen

Shen ist in der Übersetzung „Geist“. Wenn Jing die Quelle des Lebens ist und Qi die Quelle der AktivitĂ€t und Bewegung, so ist Shen die VitalitĂ€t die hinter Jing und Qi steht.

5. SĂ€fte (jin-ye)

Als SĂ€fte werden alle FlĂŒssigkeiten des Körpers, ausser Blut, bezeichnet. Dazu gehören Schweiss, Speichel, VerdauungssĂ€fte und Urin. „Jin“ sind die leichten und klaren SĂ€fte wĂ€hrend „ye“ die schweren und dickflĂŒssigen bezeichnet.

Yin-Yang

Die beiden Begriffe stehen fĂŒr gegensĂ€tzliche Prinzipien: mit Yang verbindet sich ursprĂŒnglich die Vorstellung des Besonnten und daher Warmen und Hellen, mit Yin der Gedanke an schattiges und daher kĂŒhles und dunkles. Der Übergang zwischen Yin und Yang ist fließend. Von dieser Grundbedeutung ausgehend, wies man auch einer FĂŒlle weiterer Gegensatzpaare einen Yin- und einen Yang-Pol zu. Insbesondere wurde das MĂ€nnliche als Yang, das Weibliche als Yin betrachtet. Mit der durchgĂ€ngigen Anwendung dieser binĂ€ren Einteilung auf die Gesamtheit aller Dinge und Vorstellungen wurde der Gegensatz von Yin und Yang in den Rang einer universalen Gegebenheit erhoben, welche die gesamte Wirklichkeit konstituiert und charakterisiert. So wurden alle PhĂ€nomene als Manifestationen des Gegensatzes dieser beiden Gegenpole und ihres Wechselspiels gedeutet

Behandlungsmethoden

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Fonte: Swisscom Directories SA