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Cave biber - das kleine ganz gross

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Die Ursprünglichkeit des Weins.



Mit Herzlichkeit und Sachverständnis führt Sie der Winzer Jürg Biber durch ein Weinerlebnis der unvergesslichen Art. Die einzigartige Landschaft in Salgesch mit ihrem speziellen Terroir und dem metiterranen Klima widerspiegelt sich in unverkennbarem Wein mit der Handschrift von Jürg Biber. Erleben Sie es selbst ! Lassen Sie sich überraschen !


René Mathier, mein Vorgänger, hat den Betrieb über 35 Jahre aufgebaut und auf 6,5 Hektaren anwachsen lassen. Er war und ist ein innovativer Typ und hat sich nie von Modeströmungen leiten lassen, sondern hat viel mehr bei einer Neupflanzung darauf geachtet, welche Sorte sich in der entsprechenden Lage eignet. Ein grosser Teil dieser Anlagen sind im V-förmigen Lyrasystem angepflanzt. Dieses System weist gegenüber den Referenzreihen, bei gleichzeitiger Ernte, einen Qualitätsvorsprung von 5° bis 8° Oechsle auf. Ich bin der festen Überzeugung, dass das eigentliche Geheimnis des Betriebes darin besteht, dass die jeweilige Sorte an ihrem optimalen Standort steht. Mit einer einzigen Ausnahme (Pinot Blanc – Anteil im Cuvée blanc no.2) stammen alle Trauben aus eigener Produktion. Kelterung In der Bestimmung des Erntezeitpunktes sehe ich einen entscheidenden Parameter für die spätere Weinqualität und die Aromatik. Der Geschmack der Beeren ist für mich ausschlaggebend. Ein höherer Zuckergehalt als üblich ist da die Regel. Zusammen mit den eher tiefen Gärtemperaturen (nie über 29°C beim Rotwein) ergibt dies recht alkoholreiche Rotweine, die dadurch aber auch einen warmen Grundcharakter erhalten.

Seit Jahren mache ich Versuche mit der Wildgärung, früher in Zusammenarbeit mit Herrn Gafner aus Wädenswil. Es hat sich jedoch gezeigt, dass das Alterungspotential solcher Weine eingeschränkt ist. Optimalere Resultate werden mit der teilweisen Wildgärung erzielt; die Aromatik wird filigraner und bleibt nach der Zusetzung von Reinzuchthefe dafür auch stabiler. Dies bedingt aber offene Gärstanden und eine minutiöse Überwachung, damit bei Fehlentwicklungen sofort interveniert werden kann.
Meine Macerierungszeiten sind sicher eher progressiv und den verschiedenen Sorten angepasst. Die Gärführung erachte ich als genauso wichtig wie den Zeitpunkt der Pressung. Philosophie Ich dränge weniger auf die Komplexität meiner Weine und die damit verbundene Holzbelastung als auf die Fruchtigkeit. Diese möchte ich in den Vordergrund stellen. Hier liegt auch die Begründung für das Arbeiten mit alten Barriques und Doppelbarriques. Dennoch ist das kleine Holz für einen authentischen Reifeprozess durch die  Mikrooxidation nicht zu ersetzen. Diese Authentizität und Ehrlichkeit ist mir wichtig und ich bin der Überzeugung, dass nur so Weine mit Tiefe und Charakter entstehen können. Es sind dies die Schritte in Richtung Premiumqualität.

Die  Degustationserfolge, nach nur fünf Jahren im Wallis, scheinen den eingeschlagenen Weg zu bestätigen – die Resultate finden sich in der Rubrik Jahresberichte.

www.cave-biber.ch


 

 

  • Im idylischen Vallon Raspille

 

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Fonte: Swisscom Directories SA