Die Fenstersanierung

Fenstersanierung auf die professionelle Art

Wenn die Fenster mit der Zeit nicht mehr richtig isolieren, ist eine Fenstersanierung fällig. Nur durch den Austausch der Fensterrahmen lässt sich sicherstellen, dass keine Zugluft in Ihre Wohnung eindringt. Ein Fensterbauer kennt sich mit den Vorzügen der verschiedenen Materialien aus und befasst sich mit der Planung sowie mit dem Austausch der Holz- oder Kunststofffenster. Er stellt auch fest, ob eine komplette Fenstersanierung nötig ist oder ob kleinere Reparaturarbeiten ausreichen.
Fenstersanierung

Wissenswertes zur Sanierung der Fenster

Bei der Fenstersanierung stehen häufig die Rahmen auf dem Prüfstand. Holzfenster benötigen häufiger eine Reparatur, dafür bieten sie ein natürliches Wohnklima. Die Offerten für die Sanierungsmassnahmen beziehen sich jedoch nicht nur auf die Fensterrahmen, sondern auch auf die Verglasung. Grundsätzlich gibt es drei Varianten, die auf der Website der Fensterprofis vorgestellt werden:

  • Isolierglas,
  • Wärmedämmglas und
  • Superglas.
Der Fensterbauer prüft das Glas und stellt fest, ob ein umfassendes energetisches Sanierungsprojekt in Ihrem Fall sinnvoll ist. Gerade bei älteren Fenstern, die noch aus den 1970er Jahren stammen, handelt es sich oft um zwei miteinander verbundene Scheiben von einer Stärke zwischen 2 und 2,4 cm. Zum Rand hin wird diese Verglasung oft kühler, was zu Tauwasser führen kann.
Das Wärmedämmglas hat eine Stärke von etwa 3 cm und enthält zwischen den Scheiben keine Luft, sondern Edelgas. Dadurch bleibt die Wärme im Raum. Die Isolierung ist entsprechend stärker.
Superglas setzt sich aus drei Scheiben zusammen und ist entsprechend schwerer. Es wird seit 2002 verwendet und überzeugt mit einem nur sehr geringen Energieverlust.

Die Möglichkeiten bei Fensterbau und Fenstersanierung

Die Fensterscheiben und Rahmen sollen eine möglichst gute Dämmung haben und gleichzeitig robust und optisch schlank gestaltet sein. Holzfenster erfüllen weiterhin viele Ansprüche, allerdings erfordern die modernen Hochleistungsfenster bessere Materialkombinationen. Abhängig von dem Haustyp kann es sich trotzdem lohnen, Kastenfenster zu renovieren.
Abhängig von der Art der Sanierung lässt sich ein hohes Dämm-Niveau erreichen. Das ist besonders nützlich bei der umfangreichen Fenstersanierung in Altbauten. Bei dem Kastenfenster können die Flügel ausgetauscht werden oder Sie lassen die Fenster komplett erneuern. Durch das Einhängen neuer Flügel bieten die Fenster eine höhere Sicherheit. Ein Fensterbauer kann Sie zudem über weitere Möglichkeiten wie ein Ersatzfenster im bestehenden Rahmen informieren.

Fenster erneuern – die professionelle Vorgehensweise

Bei der Erneuerung Ihrer Fenster sollten Sie sich von einem Profi helfen lassen. Die Experten liefern Ihnen detaillierte Informationen und geben Empfehlungen zum Material und Design ab. Alu- und Kunststofffenster zeichnen sich durch Langlebigkeit und eine ansprechende Gestaltung aus. Abhängig von der Einbauvariante können Sie verschiedene Öffnungsarten auswählen.
Neben der Sanierung ist auch der Einbruchschutz ein wichtiges Merkmal. Darüber sollten Sie gut nachdenken, bevor Sie die Montage in die Wege leiten. Die Feinarbeit beim Fenstereinbau ist etwas für den Fachhandwerker. Hier erfahren Sie, welche Schritte dafür nötig sind. Die Planung beginnt dabei mit dem präzisen Ausmessen der alten Fenstergrösse und der Laibung.
Schritt 1: Vor dem Einbau der neuen Fenster ist eine ordentliche Entfernung der alten Bauteile nötig. Dabei darf die Wandung nicht beschädigt werden.
Schritt 2: Zu den weiteren Vorbereitungen gehört das Abdichten des Fensterrahmens. Die Auswahl der Dichtungsbänder richtet sich nach der vorhandenen Bausubstanz.
Schritt 3: Beim Einsetzen des neuen Rahmens wird dieser mit Montagekeilen fixiert. Mithilfe einer Wasserwaage lässt sich der Fensterrahmen exakt ausrichten.
Schritt 4: Wenn der Rahmen richtig sitzt, wird er in der Laibung befestigt. Dafür bringen die Fensterbauer spezielle Schrauben und zuverlässiges Werkzeug mit. Details wie die Abstände zwischen den Bohrlöchern sind hierbei genau zu beachten.
Schritt 5: Nun erfolgt die Abdichtung der Fugen. Meistens kommt dafür Silikon zum Einsatz. Bauschaum ist für diesen Schritt ungeeignet, da er nicht die nötige Beständigkeit bietet.
Schritt 6: Zuletzt wird der Fensterflügel eingehängt und auf seine Leichtläufigkeit und Einstellung geprüft. Gegebenenfalls sind Feinjustierungen nötig, damit sich die Fensterflügel perfekt schliessen lassen. Nach dem Entfernen der Keile werden auch diese Stellen abgedichtet. Gegebenenfalls kann die Isolierung mit zusätzlichem Dichtungsband optimiert werden.

Ihre Fensterscheiben lassen am Rand Luft durch und bereiten Ihnen Probleme beim Öffnen und Schliessen? Dann sollten Sie sich auf der Website von local.ch nach einem Fensterbauer umsehen, der Ihnen bei der Fenstersanierung hilft und das geeignete Material mitbringt. Zögern Sie nicht zu lange, sondern nutzen Sie die nächste Schönwetterphase für die Renovierung bzw. den Austausch der Hausfenster.

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Wer ist für die Fenstersanierung zuständig?

Ein Fensterbauer unterstützt Sie mit einer individuellen Beratung und Empfehlungen für Ihre neuen Fenster, wenn Sie gezielte Sanierungsarbeiten planen. Neben der Fenstersanierung kümmert sich der Experte auch um kleine Reparaturen am Fensterrahmen oder um die Aufrüstung mit einem Einbruchschutz. Bei den Offerten ist das Aufmass meistens mit enthalten. Mit einem Festpreis vom Profi sind Sie auf der sicheren Seite.

Die Fenster sanieren – warum brauchen Sie einen Profi?

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Ein Experte für Fensterbau kennt sich mit den verschiedenen Problemstellen am Fenster aus und kann Ihnen energieeffiziente Lösungen für Ihre Situation vorschlagen. Er prüft die Beschaffenheit der alten Fenster und berücksichtigt bei seinen Empfehlungen auch die gestalterischen Elemente. Bei der Ausführung der Fenstersanierung erhalten Sie von den Fachleuten ausserdem eine Garantie. Diese würde bei Eigenleistung entfallen.

Reicht eine Sanierung oder ist ein kompletter Fensteraustausch nötig?

Welche Lösung die richtige ist, hängt von dem Alter, der Verglasung und dem Zustand Ihrer Fenster ab. Bei alten Fensterscheiben mit einfacher Verglasung ist der Austausch die wirtschaftlichere Entscheidung. Im Vergleich zum heutigen Isolierglas ist der Energieverlust bei einfach verglasten Fenstern relativ hoch. Eine einfache und günstige Modernisierung oder Ausbesserung eignet sich für neuere Kunststofffenster.

Welche Vor- und Nachteile haben die typischen Fensterarten?

Bei einem Holzfenster überzeugen die natürlichen Dämmeigenschaften und die schöne Optik, dafür ist der Pflegeaufwand höher. Daher entscheiden sich viele Wohnungseigentümer für günstige, praktische und gut dämmende Kunststofffenster, auch wenn diese weniger ökologisch sind. Aluminiumfenster erweisen sich als extrem pflegeleicht, können aber bei Temperaturschwankungen Probleme bereiten. Zudem ist ihre Fertigung recht energieintensiv und teuer.

Wann sollten Sie die Fenstersanierung durchführen lassen?

Die Sanierungsarbeiten an den Fenstern sollten Sie am besten in den warmen Monaten ausserhalb der Heizperiode durchführen lassen. In dieser Zeit sind die Temperaturunterschiede zwischen draussen und drinnen nicht so gross. Der Fensteraustausch dauert im Normalfall zwar nicht länger als vier Stunden, dennoch ist es angenehmer, wenn sich die Temperaturen im Haus nicht zu sehr abkühlen.

Welche Verglasung ist besser: zweifach oder dreifach?

Unter dem energetischen Aspekt ist die dreifache Verglasung besser, dennoch entscheiden sich viele Eigentümer für die Zweifach-Verglasung. Tatsächlich können moderne Fensterverglasungen manchmal zu dicht sein, was sich negativ auf die Raumlüftung auswirkt. In der Folge kommt es womöglich zu Schimmelbildung. Ausserdem ist das Zweifach-Glas nicht so dick, sodass die Fensterscheiben leichtgewichtiger sind. Die Auswahl richtet sich ausserdem nach der Immobilie.

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