Diät

Was taugen Promi-Diäten?

Jennifer Aniston schwört auf Zitronensaft, Renée Zellweger setzt auf die Kohlsuppendiät. Promis habe viele Wundermittel. Eine amerikanische Autorin hat einige davon selber getestet und ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst.
Was taugen Promi-Diäten
Jennifer Anistons Schlankheitsgeheimnis: Zitronensaft.

Wenn es um ihre Figur geht, sind Hollywood-Stars gewillt, so manche Diät auszuprobieren – selbst wenn sie noch so absurd scheint. Nicht selten teilen sie ihre Diät-Erlebnisse auf Social Media. Wie zum Beispiel Heidi Klum, die alle Jahre wieder ihre Fastenkur («Master Cleanse») auf Instagram dokumentiert.

Jennifer Aniston setzt auf Zitronensaft: Als Start in den Tag gibt’s ein Glas frisch gepressten Zitronensaft, dieser soll das Fett regelrecht wegschmelzen und zusätzlich entgiften. Schauspielerin Renée Zellweger ist mit der Kohlsuppendiät in 4 Wochen 13 Kilos losgeworden und begeistert – wobei Trash-Star Daniela Katzenberger zur selben Diät nur meinte: «Schrecklich, ich musste die ganze Zeit pupsen!»

Eine, die es genau wissen wollte, ist die New Yorker Journalistin Rebecca Harrington. Vor einigen Jahren entschied sie, die angeblichen Wunderdiäten der Promis am eigenen Leib während zehn Tagen zu testen. Aus dieser eigenwilligen Feldstudie ist das Buch «Schöner essen: Mit Promi-Diäten zur Traumfigur» entstanden. Beeindruckend fand Harrington die Diät des berühmten australischen Models Miranda Kerr (34). Der Tag beginnt mit einem Federkohl-Spinat-Ingwer-Smoothie, darauf gibt’s zwei Eier aufAvocado und am Schluss einen Shake aus Kokoswasser, Ziegenmilch, Algen, Kakao und Chia-Samen. Das hört sich reichhaltig an. Dafür befolgt die Ex-Frau von Schauspieler Orlando Bloom eine hammerharte 5:2-Regel: fünf Tage «normal essen» und an zwei Tagen in der Woche nur 500 Kalorien pro Tag.

Fünf scheint auch für Modedesignerin und Ex-Spice-Girl Victoria Beckham (43) die magische Zahl zu sein: Denn die Fussballergattin befolgt die «Fünf-Hände-Diät», bei der man pro Tag nur fünf Hände voll eiweissreiches Essen zu sich nehmen darf. Erfolgreich war Harrington damit nicht – sie musste nach einem Tag abbrechen, der Hunger war zu stark.

Viel besser schnitt die von Sängerin Beyoncé (35) angepriesene Hercules-Diät ab, die ebenfalls sehr reich an Eiweiss ist. Man beginnt den Tag mit einem beliebigen Shake, dem ein Eiweiss in den Mixer beigefügt wird. Ansonsten stehen viel Gurke, Truthahn und Sushi auf dem Diätplan. Wirklich effektiv ist diese Diät aber nur, wenn man auch eine Menge Sport treibt – mindestens zwei Stunden täglich. Na dann…

Richtig begeistert war die recherchierende Journalistin aber von der Master-Cleanse-Fastenkur, die ebenfalls von Beyoncé oder, wie schon eingangs erwähnt, von Heidi Klum promotet wird. Während zehn Tagen ernährt man sich nur von einer Limonade aus Cayenne-Pfeffer, Zitronen und Ahornsirup. Die Hungerattacken seien in den ersten Tagen am schlimmsten, aber nach dem dritten Tag habe man dieses Gefühl überwunden und fühle sich laut Testerin «wie neugeboren».

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