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Beyeler Bijouterie und Goldschmiedeatelier

Informatives und unterhaltsames erfahren Sie aufFacebook:

www.facebook.com/BeyelerBijouterieUndGoldschmiedeatelier

oder unser Blogg der mehr der Kunst und Galerie gewidmet ist:

 www.bey4art.blogspot.ch

 

Jeder Tag ist eine Herausforderung, das Ungewöhnliche zu kreieren.

FunktionalitÀt steht im Vordergrund

Service versteht sich von selbst

Reparaturen, Anfertigungen,SchĂ€tzungen fĂŒr Versicherungen, Servicearbeiten, Perlen aufziehen, Änderungen und und und ....

Schmuck ist unsere Passion!

 

Hier sehen Sie,  in allen Arbeitsschritten, wie aus diversen getragenen Goldartikeln, ein neues  SchmuckstĂŒck entsteht.

Schmuck von Kundin,  welcher nicht mehr gebraucht wird:
Einzelne OhrhÀnger, defekte Ketten oder  die einzelnen Teile       gefallen ganz einfach nicht mehr

Eine Eisenform wird mit einer Flamme erwÀrmt. Als Energie wird ein Wasser- und  Sauerstoffgemisch verwendet.

Etwas Öl wird in die handwarme Eisenform gegossen, damit sich spĂ€ter das heisse Gold gleichmĂ€ssiger verteilt.

Schmelzen des  Goldes bei ca. 950 Grad Celsius. Es handelt sich bei den SchmuckstĂŒcken um  diverse Legierungen, weshalb der Schmelzpunk tiefer ist als die 1062 resp. 1064  Grad Celsius, welche in Lehrmitteln als Schmelzpunkt angegeben  werden.

Das Gold hat sich verflĂŒssigt und wird nun in die Eisenform eingegossen.

Nach dem Öffnen  sehen wir das Schmelzgut noch mit Metallbrauen an der Seite.

Das Schmelzgut kommt in die Abbeize, wo Flussmittel und OxydrĂŒckstande entfernt werden.

Wenn das Schmelzgut  aus der Abbeize kommt, wird es mit einer MessingbĂŒrste gekratzt, um die letzten OberflĂ€chenoxyde zu entfernen, da diese sonst eingewalzt wĂŒrden

Die Metallbrauen am Schmelzgut werden mit einer Feile entfernt.

Nun ist das  Schmelzgut zum Walzen in der Drahtwalze bereit.

Drahtwalze

Durch das  manuelle drehen einer Kurbel werden die Walzen bewegt und das WerkstĂŒck wird  durch immer kleiner werdende Rillen gesteckt. So entsteht ein immer dĂŒnnerer 8kantdraht.

Gold 8kant.

Nach einer Verformung von ca. 50% wird das Gold wĂ€hrend ca.7 Minuten rot geglĂŒht um die Kristallstruktur wieder elastisch zu machen. WĂŒrde man dies nicht tun, wĂŒrde das Gold spröde und könnte brechen. Nach dem AusglĂŒhen wird das WerkstĂŒck wieder in  die Abbeize gelegt um die Oxyde zu entfernen und anschliessend  gekratzt.

Das Gold wird  nochmals gewalzt und anschliessend wie oben beschrieben bearbeitet und somit  erhalten wir ein 8kant in der benötigten StÀrke.

Das 8kant wird mit einer SĂ€ge in zwei Teile geteilt.

Bandwalze

Eines der 8kant  Teile wird nun durch die Bandwalze gewalzt damit ein flaches Band entsteht.

Nun bestehen die Grundformen fĂŒr den Ohrschmuck aus einem Band und einem  8kantdraht.

Um aus einem 8kantdraht einen Runddraht zu machen benötigt man ein Zieheisen. Dies ist eine  Metallform welche, in Zehntelsmillimeter AbstÀnden, runde konische Löcher aufweist.

Der 8kant wird mit einer Feile angespitzt damit er durch das Zieheisen  passt.

Das Zieheisen  wird in einen Schraubstock eingespannt und der Draht wird rund  gezogen.

Nach dieser  Verformung muss der Runddraht natĂŒrlich wieder ausgeglĂŒht werden und all die  anderen Schritte mĂŒssen wie bei jeder Metallverformung durchgefĂŒhrt werden. WĂ€hrend der Runddraht in der Abbeize ist, wird das Band rund gebogen.

So sehen die Materialien bis jetzt aus.

 

Aus dem dĂŒnneren Runddraht werden Ösen gewickelt, das heisst um einen Stahlnagel wird eine  Spirale gewickelt.

Die Spirale wird dann spĂ€ter aufgesĂ€gt, so dass einzelne Ringe entstehen, welche der Goldschmied  als Ösen bezeichnet

Einzelteile vor  der Verarbeitung.

Durch sĂ€gen wird das gebogene Band in einzelne StĂŒcke aufgeteilt.

Bei den Teilen aus dem Band wird nun die OberflÀche mit einem KugelfrÀser gefrÀst.

Die  zurechtgesÀgten Runddrahtteile werden mit der Nadelfeile grob rundgefeilt....

und  anschliessende Feinarbeit mit dem HohlfrÀser.

Die einzelnen  Teile sind nun fertig zum löten.

Das Gold wird  mit Flussmittel benetzt  und anschliessend mit Hartlot gelötet.
Zum löten  verwendet man ein Goldlot welches durch eine spezielle Legierung zwar den selben  Feingehalt hat wie das Material, aber ĂŒber einen tieferen Schmelzpunkt verfĂŒgt.
Wieder kommt das Wasser- und Sauerstoffgemisch zum Einsatz.

Nun wird alles zusammen montiert und anschliessend verlötet.

Nach der Lötung  wird kontrolliert, ob beide Teile auch deckungsgleich sind.

Nach dem AbsÀuren und Kratzen der gelöteten Teile wird mit einem GummirÀdchen alles fein  geschliffen um eine gute Politur zu erreichen.

Mit einer  GeissenhaarbĂŒrste und Polierpaste wird alles vorpoliert.

Mit einer  Schwabbelscheibe wird der Ohrschmuck nun noch fertig poliert, damit er am Schluss auch richtig schön glÀnzt.

Der fertige  OhrhÀnger

DR-212 Kirschholzring mit eingelegten Opaldoubletten CHF  215.--

DR-222 Padoukholzring mit eingelegtem Gelbgold 750      CHF 195.--

DR-214 Ebenolzring zum kombinieren                ( nur Holzring) CHF 125.-

Auf diesem Bild  wurde der Ring 214 mit dem Goldring 127 Kombiniert, welcher aus  Gelb- und Weissgold 750 gefertigt wurde mit einem Brillant 0.06ct nacht CHF  395.--

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Source: Swisscom Directories AG