Training

Muskelkater ade

Das schöne Wetter und die warmen Temperaturen motivieren zum Sport. Viel Zeit bleibt nicht mehr für die Strandfigur. Doch wenn man sich im Winter eine Sportpause gegönnt hat, dann ist nach dem Training auch er nicht weit: der Muskelkater.
Was hilft gegen Muskelkater?
Der Weg zum definierten Bizeps ist manchmal ein beschwerlicher. Vom Muskelkater hingegen sollte man sich nicht unterkriegen lassen, denn der ist positiv.

Muskelkater – woher kommt er?

Muskelkater entsteht bei Überbelastung durch kleine Risse im Muskelgewebe. In diese Risse dringt Flüssigkeit, die Entzündungen im Muskel hervorruft und schliesslich Schmerzen verursacht, weil Gewebe und Muskelfasern anschwellen.
Auch wenn die nach ca. zwei Tagen eintretenden Schmerzen unangenehm und einschränkend sind, so ist Muskelkater dennoch etwas Positives. Meist entstehen die kleinen Risse aufgrund ungewohnter oder übermässiger Belastungen. Muskelkater als Reaktion darauf ist ein Zeichen dafür, dass der Körper die Muskeln repariert und sogar verbessert, so dass sie höheren Belastungen ausgesetzt bzw. stärker trainiert werden können.

Voll und ganz ist Muskelkater nach wie vor nicht erforscht. Auch der Sinn und Nutzen des Dehnens, um Muskelkater und Verletzungen vorzubeugen, ist in der Wissenschaft umstritten.

Folgende Tipps können helfen:

  • Auch wenn man sich über Sinn und Zweck des Dehnens uneins ist: Aufwärmen vor dem Training hilft auf jeden Fall. Die Muskulatur wird auf die Belastung vorbereitet, ihre Leistungsfähigkeit wird gesteigert und das Risiko der Überbelastung verringert. Grundsätzlich gewöhnt sich der Körper aber relativ schnell an die Belastung. Machen sich gewisse Muskeln nach dem Training bemerkbar, werden diese beim nächsten Training kaum mehr schmerzen.
  • Beim Bremsen von Bewegungen, etwa beim Bergabgehen oder beim Abfedern eines Sprungs, ist die Gefahr für Muskelkater um ein Vielfaches grösser, weil Risse dadurch leichter entstehen.

Der Muskelkater ist da:

  • Weiter trainieren oder Pause machen? Das soll man handhaben, wie man sich fühlt. Vielfach wirkt sich (leichtes) Training schmerzlindernd aus, deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, Sport zu treiben. Wichtig ist aber, es nicht zu übertreiben. Weniger ist in diesem Fall mehr, um sich vor Verletzungen zu schützen.
  • Auf Massagen sollte man verzichten, denn diese können kontraproduktiv sein, weil sie die Regeneration hemmen. Gut durchblutet ist der Muskel in diesem Zustand sowieso und vom Körper bestens versorgt – auch ohne Bewegung. Wärme dagegen tut stark beanspruchten Muskeln gut. Wer mag, geht also in die Sauna.
  • Wie so oft hilft es auch hier, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Der Körper wird dadurch mit allen wichtigen Nähr- und Mineralstoffen versorgt und hat genug Energie, um die Muskeln zu reparieren.

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