Haarprobleme

Tschüss Schuppen!

Ein kleines Problem mit einer grossen Auswirkung auf den Alltag: Wer regelmässig unter Schuppen leidet, muss das Problem buchstäblich an der Wurzel packen. Denn Schuppen und eine juckende Kopfhaut gehen fast immer einher.
Tschüss Schuppen
Die Schultern bleiben frei. Bei Schuppenbefall ist dies bis zur Linderung des Problems leider oft nicht möglich.

Wenn man bedenkt, dass die Kopfhaut zu unseren empfindlichsten Körperstellen gehört, schenken wir ihr erstaunlich wenig Aufmerksamkeit. Während sich die Kopfhaut in der Regel alle vier Wochen erneuert, ist dieser Prozess bei manchen Menschen beschleunigt. Die Folge? Eine juckende Kopfhaut und sichtbar verklumpte Hautzellen, die sich in Form von Schuppen ablösen.

Die Kopfhaut ausser Balance

Zuerst ist es wichtig zu klären, unter welcher Form von Schuppen man leidet. Wer eher grosse Schuppen produziert, hat meist eine zu fettige Kopfhaut. Das bedeutet, dass die Lipidproduktion der Talgdrüsen gesteigert ist – was entweder hormonell oder erblich bedingt ist. Dieses Fett kann dem Hefepilz Malassezia als Nahrung dienen, der das Fett in Fettsäuren umwandelt, die die Kopfhaut reizen können.

Bei fettigen Kopfschuppen helfen spezielle Anti-Schuppen-Shampoos (meist mit Zink), den Hefepilz zu bekämpfen und die Geschwindigkeit der Hautzellenteilung zu verlangsamen. Diese sollten jedoch nicht täglich, sondern nur alle zwei Tage verwendet werden, damit die Kopfhaut nicht zu stark austrocknet. Halten die Schuppen an, sollte man sich von einem Dermatologen beraten lassen.

Wer eher kleine, sehr trockene Schuppen hat, produziert diese, weil die Kopfhaut zu trocken ist. Oft neigen diese Menschen auch sonst zu trockener Haut, aber diese Art von Schuppen und Juckreiz können auch durch äussere Einflüsse verursacht werden. Dazu gehören zu häufiges oder heisses Duschen, tägliches Haarewaschen, Föhnen auf heissester Stufe oder auch ungeeignete Pflegeprodukte, die die Kopfhaut zusätzlich austrocknen.

Olivenöl kann den Juckreiz lindern

Trockene Kopfhaut braucht möglichst sanfte Shampoos und Pflege ohne chemische Zusatzstoffe aber mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen wie Pflanzenöle oder Kräuterextrakte. Auch das Einmassieren von (wenig!) Olivenöl direkt auf die Kopfhaut kann die Symptome lindern.

Bei allen Arten von Juckreiz und Schuppen ist es ausserdem ratsam, nicht zu heiss zu duschen: Oft können die Symptome schon deutlich gemildert werden, wenn heisses Wasser nicht zusätzlich der Kopfhaut wichtige Feuchtigkeit entzieht.

In seltenen Fällen kann hinter verstärkter Schuppenbildung eine Erkrankung oder Allergie stecken. Treten mit den Schuppen auch Ekzeme auf, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser berät dann weiter bezüglich Behandlung und hilft auch bei der Wahl der geeigneten Pflegeprodukte.

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